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NEUHEIT: DAS LEBEN VOR DEN DINOSAURIERN

Knuthenborg Naturhistorisk Samling illustration af Dimetrodon

Stellen Sie sich eine Welt voller Libellen in der Größe von Krähen und mit Tausendfüßlern vor, die so lang wie Autos sind. Eine Welt, in der das Land mit riesigen Schachtelhalmen, Farnen und Nadelbäumen übersät ist. Eine Welt, in der das Leben hauptsächlich im Wasser stattfindet. So sah die Erde vor etwa 299 bis 252 Millionen Jahren in der Permzeit aus. Dies war die Zeit vor den Dinosauriern und der letzte Teil des sogenannten Erdaltertums, dem Paläozoikum.

Im Jahr 2022 eröffnet der Naturhistorisches Museum Knuthenborg. In dieser Ausstellung mit dem weltweit besterhaltenen Exemplar des ultimativen Killer-Dinosauriers, dem Allosaurus Big Joe, erhält man nicht nur einen einzigartigen Einblick in die Welt der Dinosaurier, sondern auch in das das Perm-Zeitalter, also in die Zeit vor der Ära der Dinosaurier. Wir beginnen im Wasser, wo auch das Leben auf der Erde seinen Ursprung hat. Langsam bewegen wir uns zusammen mit den Skeletten der urzeitlichen Perm-Tiere – unserer frühen Vorfahren – an Land.

Erleben Sie den Herrscher Dimetrodon und acht weitere echte Skelette von Tieren aus der Permzeit.

Unsere frühesten Vorfahren

Während der Permzeit passten sich die ersten Tiere an das Leben an Land an. Sie entwickelten die Fähigkeit, an Land zu atmen und zu kommunizieren. Dies wurde zum Wendepunkt für die große Vielfalt an Säugetieren, Dinosauriern und Vögeln usw., die nach diesem Zeitpunkt an Land lebten und zum Teil heute noch leben. Knuthenborgs neue große Sammlung von Tieren aus der Permzeit bietet uns daher einen einzigartigen Einblick in die Entwicklung des Lebens. Erfahren Sie hier mehr über die gesamte Sammlung

Während der Permzeit entstand der Superkontinent Pangaea, ein Ereignis, das zu großen Umweltveränderungen führte. Vor Pangaea bestand die Natur aus riesigen Sumpfwäldern und einem enormen Wachstum des Pflanzenreichs, das eine riesige Vielfalt bot. Während der Permzeit veränderte sich das Klima drastisch: Es wurde trockener und es gab nur noch wenige feuchte Gebiete. Die Tier- und Pflanzenwelt mussten sich daher an das Leben auf dem trockenen Boden anpassen.

Klimawandel

Die Permzeit endete vor etwa 252 Millionen Jahren mit dem gewaltigsten Massenaussterben der Weltgeschichte: „The Great Dying“. Forschende glauben, dass dieses Massensterben auf den Klimawandel, drastische Temperaturanstiege und riesige Mengen an CO2-Emissionen zurückzuführen ist.

Mehr als 90 Prozent aller Arten starben in Folge des Klimawandels aus. Die meisten großen Pflanzen-, Tier- und Mikrobengruppen jener Zeit verschwanden für immer. Wenn sich Klima und Umwelt in relativ kurzer Zeit drastisch ändern, können sich die Arten nicht an die neuen Bedingungen anpassen. Denn eine Evolution findet über viele Generationen statt. Wenn eine Art ausstirbt, taucht sie nie wieder auf, doch die ca. 10 Prozent der Arten, die es schafften, diese Wandel zu überleben, wurden zum Ausgangspunkt für alles heutige Leben auf der Erde.

Das Wissen, das wir über frühere Massensterben und insbesondere über „The Great Dying“ haben, bieten uns einen Einblick, welche Folgen es hat, wenn ein großer Teil der Arten der Erde aufgrund des Klimawandels ausstirbt.

The Great Dying“ war der Startschuss für die Zeit der Dinosaurier, die Sie in der Ausstellung zusammen mit Big Joe, dem weltweit intaktesten Skelett des Killersauriers Allosaurus, hautnah erleben können. Hier mehr erfahren.